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Wie uns der IMMPACT Gui­de gehol­fen hat, Impact nach­hal­tig in unse­ren Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren zu ver­an­kern

Der IMMPACT Gui­de hat well­playd gehol­fen, Wir­kung nicht nur zu mes­sen, son­dern in der Orga­ni­sa­ti­on selbst zu ver­an­kern. Grün­de­rin Jani­na Jas­pers beschreibt, wie das Tool jun­gen Orga­ni­sa­tio­nen Ori­en­tie­rung gibt, eine gemein­sa­me Spra­che schafft und Wir­kung Schritt für Schritt in den All­tag über­führt.


Jani­na Jas­pers, Grün­de­rin & Geschäfts­füh­re­rin von well­playd

Als wir mit well­playd gestar­tet sind, hat­ten wir eine kla­re Visi­on: Sport­ver­ei­ne und ‑ver­bän­de sol­len Struk­tu­ren auf­bau­en kön­nen, die Schutz, Teil­ha­be und Inte­gri­tät ermög­li­chen – ohne zusätz­li­chen büro­kra­ti­schen Auf­wand.

Obwohl wir viel Erfah­rung im Bereich Wir­kungs­ma­nage­ment mit­brin­gen, stell­te uns der Start­up-Kon­text vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Unse­re Aus­rich­tung änder­te sich wöchent­lich, und wir rich­te­ten uns danach aus, was die Ziel­grup­pe gera­de am drin­gends­ten brauch­te. Das ist für Start­ups essen­zi­ell. Gleich­zei­tig muss­ten wir unse­re Visi­on im Blick behal­ten und einen kla­ren Weg ent­wi­ckeln, wie wir sie lang­fris­tig errei­chen. Dafür war es nötig, über die aktu­el­len Pro­ble­me unse­rer Ziel­grup­pe hin­aus­zu­den­ken und zu ver­ste­hen, wie unse­re Arbeit lang­fris­tig Ver­än­de­run­gen anstößt – und wo wir anset­zen müs­sen, wenn Wir­kung aus­bleibt.

Der IMMPACT Gui­de als roter Faden

Hier hat uns der IMMPACT Gui­de ent­schei­dend unter­stützt. Was anfangs wie eine wei­te­re Hand­rei­chung wirk­te, wur­de schnell zum roten Faden unse­rer Arbeit. Der größ­te Gewinn:

  • Eine gemein­sa­me Spra­che
  • Kla­re Auf­ga­ben­be­rei­che in Gover­nan­ce, Manage­ment, Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Die Mög­lich­keit, unse­re Posi­ti­on im Wir­kungs­pro­zess ein­zu­schät­zen

Der Ansatz berück­sich­tigt die Rea­li­tät jun­ger, sich ent­wi­ckeln­der Orga­ni­sa­tio­nen und schafft ein hohes Maß an Klar­heit.

Anwen­dung in der Pra­xis

In der Pra­xis bedeu­te­te das bei­spiels­wei­se, dass wir getrennt ana­ly­sier­ten, wo und wie Wir­kungs­mes­sung geplant und umge­setzt wird (Manage­ment) und wo die­se Ergeb­nis­se in stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen ein­flie­ßen (Gover­nan­ce).

Zudem haben wir ein inter­nes Wir­kungs­mo­dell ent­wi­ckelt, das uns ermög­licht, unse­re Aus­rich­tung auf Basis der erho­be­nen Ergeb­nis­se anzu­pas­sen. Eine ver­ein­fach­te Ver­si­on dient gleich­zei­tig der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Part­nern und För­dern­den.

Wir­kung, die bleibt

Heu­te nut­zen wir den IMMPACT Gui­de nicht mehr täg­lich, aber sei­ne Logik prägt unse­re Ent­schei­dun­gen wei­ter­hin. Er ist zu einem inne­ren Kom­pass gewor­den, der uns hilft, Wir­kung nicht nur zu beschrei­ben, son­dern in unse­re täg­li­che Arbeit zu über­füh­ren.

Wer Wir­kung in einer Orga­ni­sa­ti­on ernst­haft ver­an­kern möch­te, fin­det hier eine wert­vol­le Grund­la­ge. Beson­ders beein­dru­ckend ist, wie es der Ber­tels­mann Stif­tung, PHI­NEO, der Bun­des­in­itia­ti­ve Impact Inves­t­ing und SEND e.V. gelun­gen ist, kom­ple­xe Kon­zep­te in eine kla­re, anwend­ba­re Sys­te­ma­tik zu über­set­zen. Der Gui­de ist ein Werk­zeug, das Orga­ni­sa­tio­nen befä­higt, Wir­kung zu ver­ste­hen, zu steu­ern und sicht­bar zu machen – ein ech­ter Gewinn.